ACHTUNG ARTIKEL NOCH IN BEARBEITUNG

 

 

Mit dem <img> TAG (img = image = Bild) kann man Grafikdateien in die HTML-Quelltexte einbinden. <img> ist ein sogenanntes Standalone-Tag ohne Elementinhalt und ohne End-Tag.

Der <img> Befehl benötigt aber die Hilfe von Attributen ohne diese hat der TAG keine Wirkung und löst einen Fehler aus.

  1. Attribute
  1. Zugäglichkeit 

  2. Breit und Höhe
  • 3.1 automatische  Breite und Höhe
  1. Mehrer Grafikquellen
 

Beispiel: img-Elemente in HTML
<img src="selfhtml.png" alt="Selfhtml">
Beispiel: img-Elemente in xHTML
<img src="selfhtml.png" alt="Selfhtml" />
In XHTML benötigt das image-Tag den schließenden Schrägstrich (/).

 

Attribute

Folgende Angaben sind immer nötig:

  • src (source  =Quelle) für die Pfad zur Grafikdatei. Diese kann wie in HTML üblich relativ oder absolut angegeben werden.
    Beachten Sie: Die Grafik ist nicht Bestandteil des HTML-Dokuments, sondern wird in HTML an der Stelle referenziert, an der sie angezeigt werden soll.
  • alt (alternative) gibt den Alternativtext an, der angezeigt wird, wenn das Bild nicht geladen werden kann oder soll.

 

Folgende Attribute sind möglich:

  • crossorigin:
    • anonymous:
    • use-credentials:
  • height: Angabe einer optionalen Höhe
  • ismap: Falls Bild Teil einer Server-seitige verweis-sensitive Grafik ist
  • referrer:
  • sizes: eine kommagetrennte Liste mit einem Medienmerkmal (media condition) und einer Größenangabe
    Beachten Sie: Der letzte Wert darf kein Medienmerkmal haben.
  • srcset: eine kommagetrennte Liste mehrerer
    • URLs , ergänzt durch die optionale Angabe der
    • Breite: positive Zahl gefolgt von einem w. (Defaultwert ist unendlich)
    • Pixeldichte: positive Zahl gefolgt von einem x. (Defaultwert ist 1x)
  • width: Angabe einer optionalen Breite
  • usemap: zeigt an, dass Bild Teil einer verweissensitiven Grafik ist

 

obsolete Angaben

Beachten Sie: Diese Angaben sollten nicht mehr verwendet werden.
  • align ersetzt durch: CSS - Ausrichtung
  • border ersetzt durch: CSS - Rahmen
  • hspace ersetzt durch: CSS - Abstand
  • longdesc war ein Link zu einer längeren Beschreibung als im alt-Text, kann durch figcaption ersetzt werden.
  • vspace ersetzt durch: CSS - Abstand

Alle Angaben von src und alt sind  wie erwähnt Pflicht.

Angaben von width und height sind für die Darstellung des Bildes empfehlenswert, aber optional. Alle anderen Angaben sollten im CSS formatiert werden.

 

 

Zugänglichkeit durch alternative Erklärungen

Beachte: Die Nutzer von Screen Readern (Vorleseprogramm für Sehbehinderte)  haben prinzipiell keine Möglichkeit, ein Bild oder eine Grafik zu betrachten. Ein Weg, etwas über den Inhalt der Grafik zu erfahren, ist der Alternativtext, der jeder Grafik im HTML-Quellcode beigefügt werden kann (alt-Attribut). Screen Reader können dann die Grafik zusammen mit dem Alternativtext ansagen. Fehlt das alt-Attribut, dann sagen einige Screen Reader Teile des Dateinamens an. Aus diesem Grund haben das alt-Attribut und Alternativtexte eine sehr wichtige Bedeutung.

Der Alternativtext muss nicht unbedingt eine ausführliche Beschreibung sein. Oft ist die Bedeutung in wenigen Worten hinreichend erklärt. Gelegentlich kann es jedoch notwendig sein, eine längere Erläuterung beizufügen, etwa bei Fotos oder Karikaturen. Hier eignet sich die Einbindung der Grafik in ein figure-Element mit einer figcaption-Bildunterschrift besser als der Alternativtext.
Beachte bei grafischen Links, dass in diesen Fällen nicht die Bildbeschreibung als Alternativtext verwendet wird, sondern der Alternativtext eine Information über das Linkziel vermitteln soll.
Empfehlung: Verwende im Sinne der Barrierefreiheit für informative Grafiken eine kurze aussagekräftige Beschreibung des Bildes.
Für den Alternativtext wird oft der Dateiname oder der Titel des Bildes / der Grafik verwendet. Allerdings ist der Titel der Grafik meist wenig aussagekräftig. Dies ist nicht nur für eine barrierefreie Nutzung durch Screenreader, sondern auch für das Finden in Suchmaschinen wichtig.
Deshalb ist es besser, (z. B. bei Dekorationsgrafiken) wenigstens ein alt="..." zu setzen. Idealerweise werden Schmuckgrafiken nicht in das HTML eingebettet, sondern mittels CSS als Hintergrundbilder definiert (Trennung von Inhalt und Präsentation).

 

Achtung: Chrome und Safari zeigen den Alternativtext nicht an.
 
 

(optionale) Breiten- und Höhenangaben

Folgende Angaben sind optional:

  • width
  • height 

geben die Bildbreite bzw. -höhe an. Wenn also Maßeinheit Pixel angeben sollen, notiere die Maße ohne Einheitenangabe. Außerdem ist noch % als Prozentangabe zulässig.

Beispiel: <img>-Tag mit Pflicht-, bzw. Breiten- und Höhenangaben 
<figure>
  <img src="Hund.gif" alt="Hund mit Halsband und gefletschten Zähnen.">
  <figcaption>Das Bild enthält die Quellenangabe src="..." und einen alt-Text.</figcaption>
</figure>
 
<figure>
  <img src="Hund.gif" width="104" height="90" alt="Hund">
  <figcaption>Das Bild enthält neben den Pflichtangaben noch feste Breiten und Höhen, 
              so dass es auf 50% seiner Größe skaliert wird.
  </figcaption>
</figure>
 
Empfehlung: Sie sollten stets die Breite und Höhe der Grafik im Quelltext mit angeben. Dadurch entnimmt der Web-Browser bereits der HTML-Datei, wie groß die Grafik ist, und muss nicht warten, bis er die entsprechende Header-Information der Grafikdatei ausgelesen hat. So kann er die gesamte Web-Seite bereits am Bildschirm aufbauen und bei noch nicht eingelesenen Grafiken erst mal eine entsprechend große Freifläche anzeigen. Sonst wartet der Browser dagegen mit der Anzeige der Web-Seite, bis er alle nötigen Größenangaben aus eingebundenen Grafikdateien eingelesen hat, oder er muss den Bildschirmaufbau korrigieren, was nicht sehr schön aussieht.
Ebenso bleibt ggf. das Layout bei fehlenden Bildern erhalten.


responsives Design (RWD)

Empfehlung: Mit prozentualen Breitenangaben für Bild und Elternelement können Sie das Seitenlayout automatisch an den Viewportanpassen.
Beispiel: responsive Bilder
img {
  width: 100%; 
  height: auto;
}
<img src="ubongo.svg" alt="ubongo">
Die Breite passt sich durch den Wert 100% an die Breite des Elternelements an. Die Höhe wird durch den Wert auto entsprechend dem Seitenverhältnis der Grafik angepasst.
 

 

mehrere Bildquellen mit srcset

Über media queries kann man Formate für unterschiedliche Bildschirmgrößen definieren. Mit dem Attribut srcset kann man Bilder in verschiedenen Größen referenzieren, die dann entsprechend geladen werden.

Beispiel: Einbinden von Bildateien mit srcset
<img src = "feuerwehr-320.jpg" srcset = "feuerwehr-640.jpg 2x, feuerwehr-960.jpg 3x, feuerwehr-1280.jpg 4x" >

In diesem Beispiel werden im srcset mehrere URL angeboten. Browser ohne srcset-Support zeigen das mit src referenzierte Bild an, für Retina-Displays werden alternative hochauflösende Bilder zur Verfügung gestellt.

Beachten Sie: Im Safari 7.1 und 8 funktioniert nur die Syntax um Auflösungen umzuschalten (mittels x), aber noch nicht die volle Responsivität mittels der Angaben mit w. (Vergleichen Sie: picture-Element: mehrere Bildquellen mit srcset.)
 
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